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Europaweite Studie von Kraft Foods Deutschland zu Ernährung und Bewegung veröffentlicht

Pressemitteilung Kraft Foods Deutschland, 10.04.2006 - Mehr als zwei Drittel der Europäer wissen, dass sie sich ausgewogen ernähren und ausreichend bewegen müssen, um gesund zu bleiben. Trotzdem ist jeder Dritte in Europa übergewichtig und fast jeder Fünfte sogar fettleibig. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die der Lebensmittelhersteller Kraft Foods gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut GfK NOP veröffentlicht hat. Das Institut befragte jeweils 500 Personen in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und Schweden zum Thema Ernährung und Bewegung. "Wir haben die Studie durchgeführt, um mehr über das Ernährungswissen europäischer Verbraucher, ihre Ernährung und ihren Lebensstil zu erfahren", erklärt Dr. Gerd Harzer, Senior Director International Nutrition bei Kraft Foods. "Die Ergebnisse zeigen, dass wir eine breite gesellschaftliche Diskussion benötigen, wie Menschen dazu gebracht werden können, ihr Wissen über einen ausgewogenen Lebensstil in die Tat umsetzen."

Mangelndes persönliches Problembewusstsein und fehlende Bewegung
Die meisten der Befragten sehen Übergewicht zwar als gesellschaftliches Problem an, aber nicht für sich selbst. Übergewicht und Fettleibigkeit rangieren nur an fünfter bzw. neunter Stelle der größten persönlichen Gesundheitsrisiken. Dies könnte erklären, warum die Mehrheit der Befragten nicht ausreichend sportlich aktiv ist. Fast drei Viertel geben an, sich zu wenig zu bewegen. Schlusslicht ist Deutschland: Nur 21 Prozent der Deutschen betätigen sich regelmäßig sportlich im Vergleich zu 42 Prozent im europäischen Durchschnitt. Gleichzeitig sind 22 Prozent der befragten Deutschen fettleibig - vier Prozentpunkte mehr als der europäische Durchschnitt.


Gemeinsame Strategie für einen ausgewogenen Lebensstil
Die Studienergebnisse zeigen, dass die gemeinsamen Anstrengungen von Politik, Industrie, Interessengruppen und Medien im Kampf gegen Übergewicht und Fettleibigkeit fortgesetzt werden müssen, erläutert Dr. Gerd Harzer: "Wir können auf dem vorhandenen Ernährungswissen der Verbraucher aufbauen. Zusätzlich müssen wir das Bewusstsein für die individuellen Risiken von Übergewicht und Fettleibigkeit schärfen."

geschrieben von food-monitor am 20.06.2007 um 13:44 Uhr.
 

Deutsche sind Bewegungsmuffel Nummer 1 in Europa - Aktuelles aus der Food-Branche und vom Food-Marketing (Druckansicht)