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Kommunikation
Das Innovative Retail Laboratory auf der CeBIT 2011
Das Innovative Retail Laboratory (IRL) des DFKI präsentiert im AutoID/RFID Solutions Park der CeBIT 2011 Szenarien für die Zukunft der KI im Handel

Aus dem 450 m2 großen Innovative Retail Laboratory mit einzigartiger Infrastruktur für intelligente Einkaufsumgebungen in der Zentrale der GLOBUS SB-Warenhaus Holding in St. Wendel werden drei der mittlerweile über 20 Demonstratoren in Hannover live gezeigt:

Instrumentiertes Müsliregal
Produkte im Supermarkt der Zukunft wissen, wo sie hingehören, woraus sie bestehen und für wen sie bekömmlich sind. Waren, die mit RFID-Etiketten (Radio-Frequency Identification) ausgestattet sind, können ihren Standort an die nähere Umgebung kommunizieren. Ein instrumentiertes Regal erkennt, wenn ein solches Produkt herausgenommen wird, Informationen dazu werden auf einem Display angezeigt. Entnimmt ein Kunde mehrere Produkte, können die Inhalte einfach miteinander in tabellarischer Form auf dem Bildschirm verglichen werden.

Instrumentierte Obstschräge
Auch die Mitarbeiter im Kaufhaus spielen im Supermarkt der Zukunft nach wie vor eine große Rolle und sind die Hauptansprechpartner für die Kunden. Unterstützt werden sie künftig von Assistenzsystemen, wie z.B. der instrumentierten Obstschräge, die erkennt, welches Obst oder Gemüse dort gerade angeboten wird. Sorte, Herkunft, Handelsklasse, Preis, Tipps und Hinweise zum Umgang mit der Ware werden automatisch auf Displays an der Obstschräge eingeblendet. Durch Bebilderung der Anzeige ist auch für den Kunden klar ersichtlich, welche Anzeige zu welcher Stiege gehört. Wird umgeräumt, passt sich die Auszeichnung automatisch an.

Easy Checkout
Der Kunde kann nach Beendigung seines Einkaufs einfach und bequem durch eine RFID-Schleuse gehen, in der sein Einkaufswagen oder -korb mit den Produkten vom Kassensystem automatisch erkannt wird. Nach Bestätigung durch die Kassiererin kann der Kunde bargeldlos mit seiner Kundenkarte oder einem mobilen Gerät mit NFC-Technologie (Near Field Communication) bezahlen. Wahlweise kann auch über den Fingerabdruck abgerechnet werden. Der ausgedruckte Kassenbon enthält neben den üblichen Angaben zusätzlich einen 2D Barcode (QR Code) mit einem Link zur digitalen Version des Kassenbons, die man sich z.B. auf seinem Handy anschauen kann. Somit kann man seinen Kassenzettel auch in digitaler, also papierloser Form mitnehmen. Die Leitidee dieser Innovation ist Zeitersparnis, da kein Aus- und Einladen von Artikeln mehr nötig ist. Noch dazu werden neue, bequeme und schnelle Bezahlmöglichkeiten angeboten.

Diese Forschungsergebnisse und Exponate nutzen Technologie Semantischer Produktgedächtnisse, die vom BMBF im Rahmen des Verbundprojektes SemProM (http://www.semprom.de) in der Innovationsallianz Digitales Produktgedächtnis gefördert wurden.
DFKI bei AIM-D: Halle 7, Stand D12
“Supermarkt der Zukunft”, der Themenschwerpunkt des CeBIT-Forums AutoID/RFID

Weitere Informationen zum Innovative Retail Laboratory unter: http://www.innovative-retail.de

Pressekontakt:
Reinhard Karger, M.A.
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH
Tel.: +49 681-85775 5253
E-Mail: reinhard.karger@dfki.de

Quelle: DFKI
geschrieben von food-monitor am 25.03.2011 um 09:24 Uhr.
 

Künstliche Intelligenz im Supermarkt der Zukunft - Aktuelles aus der Food-Branche und vom Food-Marketing (Druckansicht)