Aktuelles aus der Food-Branche und dem Food-Marketing
Mehr-Wert für Ernährungsindustrie, Handel und Dienstleister

Aktuell

Lebensmittelindustrie
Verbraucher geben 2011 weniger für Obst und Gemüse aus

Wie die GfK mitteilt, war das Jahr 2011 für Verbrauchsgüter (Fast Moving Consumer Goods) insgesamt nicht schlecht - sie erzielten ein Plus von 1,4% bei den Verbraucherausgaben.

Im LEH war das Plus mit 1,7% sogar noch höher.
Im Umkehrschluß bedeutet das aber auch, dass andere Kanäle, wie etwa der Fachhandel, kein Plus erzielen konnten, sondern sogar verloren haben.

Bei den Preisen ergab sich ein Plus von etwa 2,8%, wobei die Rohstoffpreissteigerungen natürlich unterschiedlich auf die Fertigprodukte durchgeschlagen haben. Beim Kaffee z.B. hat der Rohstoff einen hohen Anteil am Endprodukt, der Brotpreis wird zu etwa einem Viertel vom Getreidepreis beeinflusst und Frischfleisch ist über die Futterpreise zu etwa 6% vom Getreidepreis beeinflusst.

Obst wurde 2011 um etwa 4,4% teurer: Äpfel um etwa 9%, Erdbeeren 7%, Bananen 3% Der Verbraucher reagierte entsprechend: Äpfel und Bananen wurden weniger gekauft, bei Erdbeeren gab es weniger Ware. Insgesamt wurden 6% weniger Obst über alle Obstsorten hinweg gekauft, Gemüse konnte leicht zulegen um 1% aufgrund um etwa 4% günstigerer Preise.

Die Einkaufsmengen gesamt: Frischgemüse 61,86 kg und Frischobst 76,7 kg pro Privathaushalt.




geschrieben von JMH am 24.03.2012 um 19:18 Uhr.
 

Obst und Gemüse 2011 - Aktuelles aus der Food-Branche und vom Food-Marketing (Druckansicht)